Von kleinen und großen Beeren

Vor einigen Jahren bekam ich ein Stück des Wurzelstocks einer Stachelbeere geschenkt. Der kleine Strauch wächst zwar unglaublich langsam, produziert aber inzwischen jedes Jahr eine kleine Schüssel voll lustiger Beeren.

Ein ”Grand Design” der Natur – faszinierende Optik, und Spaß pur beim Essen. Sie pieksen zunächst auf der Zunge, knacken beim Zerbeißen und schmecken zuerst supersauer – belohnen den Wagemutigen dann aber mit einem süßen und ausgesprochen aromatischen Gelee.

Eine grüngelbe Variante davon wächst wild im Wald, nicht weit von hier.

Wunderschön anzusehen, und ein Erlebnis für Gaumen und Zunge – Stachelbeeren

Eine ganz andere, aber ebenfalls sehr aromatische Beere stand heute auch noch auf dem Speiseplan:

Eine Tagesernte Tomaten

…und zwar dieses Mal ganz schlicht mit Mozarella und Basilikum.

Heisse Spätsommertage

Der Sommer ist nun eigentlich vorbei, gleichwohl werden wir schon seit drei Tagen von einer Hitzewelle geplagt, mit Mittagstemperaturen um oder sogar über 30°C.

Dabei ist es windstill und trocken. Zwar gibt es ein paar vereinzelte Wärmegewitter, aber die sind winzig, und führen keinen nennenswerten Niederschlag mit sich.

Als wir auf dem Heimweg von Revsudden durch das Gewitter(chen) im Bild unten fuhren, brauchte ich nicht einmal die Scheibenwischer anzumachen – die Tropfen auf der Windschutzscheibe waren sehr übersichtlich, mit jeweils mehr als einer Handbreite Abstand dazwischen.

Minigewitter über dem See

Anderswo mag das eine ganz normale Wetterlage für diese Jahreszeit sein, aber in diesem Teil der Welt ist das ungewöhnlich. Augustwetter ist sonst deutlich kühler, mit Höchstwerten um die 20°C, begleitet von zunehmenden westlichen Winden.

Masha meidet die Hitze. Viel zu anstrengend. Lieber sucht sie sich ein kühles Schattenplätzchen und döst dort den Tag über vor sich hin – und wenn schon spazieren gehen, dann bestenfalls hinunter zum See, um sich im Wasser ein wenig abzukühlen.

Ich dagegen war gezwungen die Außentreppe zum Garten zu erneuern – die fünfstufige Holzkonstruktion war schon sehr alt und hatte begonnen sich aufzulösen, so dass sie nicht mehr trittsicher war. Der Neubau kostete eigentlich nur ein paar Stunden verhältnismässig leichter Arbeit, aber in dieser Hitze kamen mir diese wie tagelange Schwerstarbeit vor.

Masha warf mir von ihrem Liegeplatz aus hier und da einen mitleidigen Blick zu: ihr Menschen seid ja verrückt. Das beste was man bei diesem Wetter tun kann ist: nichts. Mit ein wenig gesundem Hundeverstand würdest du dich einfach ins Kühle legen und abwarten.

Elements

Of course we don’t know for sure, but dogs appear to take the world pragmatically as it is. Just accepting, never wondering about the meaning of it all.

Taking Masha on a short trip to Ölands eastern coast, I have remembered how.

She is used to water, given that we live a stone’s throw from a lake. But such a vast body of water – with only one shore – had her sit and stare at the horizon for a long time, mesmerized and awestruck at the same time.

And then…

She just charged the ice-cold, brackish waves, jumping, swimming, diving, drifting along, or letting them crash around her ears. Fetching stuff from no matter how far out, again and again and again. Lying in the sand, just listening to the waves, taking it all in.

Ball rescue from the edge of the world

And then she gave me this deeply satisfied look, and suddenly I realized that she was at home. This simple world of sand and water and the sky above, was perfect to her. Divine. Such a sense of belonging.

The strange part is – I felt it too: a moment where life is perfect just as it is.

That didn’t take much.

On the contrary.