Tag Archives: Brötchen

Nina’s Favoriten (Teil 2)

Jetzt ist es Abend, und damit Zeit die Brötchen zu backen.

Der Teig ist inzwischen deutlich aufgegangen…

Teig fertig aufgegangen

Ich lege ihn also auf ein gemehltes Brett, und drehe ihn in Baguette-Manier ein paar Mal ein, und so darf er dann noch mal abgedeckt eine gute Stunde gehen bis er sich wiederum sichtbar vergrössert hat.

Nachgehen auf dem Brett

Dann ist es Zeit den Ofen vorzuwärmen – auf 250°C.

In der Zwischenzeit schneide ich den Teig quer mit einem Küchenmesser in etwa gleich große Stücke. Auf einem Teller habe ich Sonnenblumenkerne ausgestreut, und nun lege ich jedes der Teigstücke mit der feuchten Schnittkante nach unten darauf so dass die Kerne kleben bleiben:

Brötchenherstellung

…und platziere sie dann mit den Kernen nach oben auf ein Backblech:

Brötchen auf dem Backblech

Hat der Ofen seine Temperatur erreicht, werden die Brötchen gebacken – und zwar 15 bis 18 Minuten bei 200°C:

Brötchen im Ofen

Am Ende lasse ich sie dann auf einem Gitter abkühlen.

Am Sonntagmorgen werden sie noch einmal 5 Minuten bei 200°C im Ofen aufgefrischt, damit sie schön knusprig und warm sind. Dazu gibt’s Rührei und gebratene Schinkenstreifen, oder Omelette, oder frischen Salat mit pochierten Eiern…

Nun ja – noch ist nicht Sonntagmorgen. Aber so ein frisch gebackenes Roggenbrötchen passt auch hervorragend zu einem Schüsselchen übriggebliebener Hühnersuppe (oops, ich soll doch eigentlich nicht…).

Hühnersuppe

Ganz frisch schmecken sie natürlich am besten, aber die Brötchen halten sich auch ein paar Tage in der Brotbox. Das heisst also falls welche übrigbleiben.

Wenn sie nach ein, zwei Tagen schon ein wenig trocken geworden sind, schneidet man sie einfach auf der Hälfte durch und röstet sie im Toaster, dann werden sie wieder ein Genuss.

Nina’s Favoriten (Teil 1)

Wochenende!

Zum Wochenende gehören die Sonntagsbrötchen, und deren Herstellung – wenngleich trivial – will ich hier einmal beschreiben.

Bei uns gibt es im Prinzip drei Sorten – zwei helle und eine dunkle – und diesen Sonntag, auf Wunsch einer einzelnen Dame, sollen es die dunklen sein. Das Rezept dazu stammt ursprünglich aus Johansson’s Sammlung, ich habe es lediglich ein wenig an unseren Geschmack angepasst.

Die Gehzeit beträgt etwa 8 bis 10 Stunden, deshalb beginne ich mit der Vorbereitung am Samstagmorgen, gleich nach dem Frühstück. Für den Teig benötigt man folgende Zutaten:

  • 225g Roggenmehl (fein)
  • 225g Weizenmehl (fein)
  • 20g Leinsamen
  • 30g dunklen Sirup
  • ½ EL Kümmel (kann man weglassen wenn man Kümmel nicht mag)
  • 1½ TL (8-10g) Salz
  • 350ml kaltes Wasser
  • 1TL (4-5g) frische Hefe

Zutaten für den Brötchenteig

Zunächst löst man die Hefe im Wasser auf. Anschliessend mischt man die Zutaten in einer Schüssel und verknetet sie gründlich, etwa 5 Minuten lang. Die mechanische Bearbeitung ist wichtig damit die Brötchen später locker und luftig werden.

Fertig gekneter Teig

Danach forme ich den Teig zu einem Klumpen (Mehl hilft wenn er noch etwa klebrig ist), und lasse ihn dann abgedeckt bis zum Abend gehen. Bei Raumtemperatur – nicht warmstellen!

Teigklumpen

[Fortsetzung]