Heisse Spätsommertage

Der Sommer ist nun eigentlich vorbei, gleichwohl werden wir schon seit drei Tagen von einer Hitzewelle geplagt, mit Mittagstemperaturen um oder sogar über 30°C.

Dabei ist es windstill und trocken. Zwar gibt es ein paar vereinzelte Wärmegewitter, aber die sind winzig, und führen keinen nennenswerten Niederschlag mit sich.

Als wir auf dem Heimweg von Revsudden durch das Gewitter(chen) im Bild unten fuhren, brauchte ich nicht einmal die Scheibenwischer anzumachen – die Tropfen auf der Windschutzscheibe waren sehr übersichtlich, mit jeweils mehr als einer Handbreite Abstand dazwischen.

Minigewitter über dem See

Anderswo mag das eine ganz normale Wetterlage für diese Jahreszeit sein, aber in diesem Teil der Welt ist das ungewöhnlich. Augustwetter ist sonst deutlich kühler, mit Höchstwerten um die 20°C, begleitet von zunehmenden westlichen Winden.

Masha meidet die Hitze. Viel zu anstrengend. Lieber sucht sie sich ein kühles Schattenplätzchen und döst dort den Tag über vor sich hin – und wenn schon spazieren gehen, dann bestenfalls hinunter zum See, um sich im Wasser ein wenig abzukühlen.

Ich dagegen war gezwungen die Außentreppe zum Garten zu erneuern – die fünfstufige Holzkonstruktion war schon sehr alt und hatte begonnen sich aufzulösen, so dass sie nicht mehr trittsicher war. Der Neubau kostete eigentlich nur ein paar Stunden verhältnismässig leichter Arbeit, aber in dieser Hitze kamen mir diese wie tagelange Schwerstarbeit vor.

Masha warf mir von ihrem Liegeplatz aus hier und da einen mitleidigen Blick zu: ihr Menschen seid ja verrückt. Das beste was man bei diesem Wetter tun kann ist: nichts. Mit ein wenig gesundem Hundeverstand würdest du dich einfach ins Kühle legen und abwarten.

Elements

Of course we don’t know for sure, but dogs appear to take the world pragmatically as it is. Just accepting, never wondering about the meaning of it all.

Taking Masha on a short trip to Ölands eastern coast, I have remembered how.

She is used to water, given that we live a stone’s throw from a lake. But such a vast body of water – with only one shore – had her sit and stare at the horizon for a long time, mesmerized and awestruck at the same time.

And then…

She just charged the ice-cold, brackish waves, jumping, swimming, diving, drifting along, or letting them crash around her ears. Fetching stuff from no matter how far out, again and again and again. Lying in the sand, just listening to the waves, taking it all in.

Ball rescue from the edge of the world

And then she gave me this deeply satisfied look, and suddenly I realized that she was at home. This simple world of sand and water and the sky above, was perfect to her. Divine. Such a sense of belonging.

The strange part is – I felt it too: a moment where life is perfect just as it is.

That didn’t take much.

On the contrary.

Schulausflug der Hasen

Masha und ich gingen gerade den Nytorpsvägen hinunter, als kurz hinter der letzten Kurve plötzlich ein Hase mitten auf dem Weg saß. Wir gingen langsam auf ihn zu, aber er starrte uns nur an und rührte sich nicht vom Fleck.

In letzter Sekunde, als wir keine drei Meter mehr entfernt waren, sprang er plötzlich nach links in die Wiese und verschwand im hohen Gras. Ich schaute ein paar Sekunden hinterher, und Masha schnüffelte nach einer Spur, aber er war verschwunden. Wir sahen uns kurz an – ich erleichtert, Masha enttäuscht.

Als wir uns jedoch umdrehten um weiterzugehen, sahen wir uns einer Gruppe von vier Hasen gegenüber – keine zwei Meter von uns entfernt.

Die vier Langohren starrten uns verblüfft an, und wir starrten ebenso verdattert zurück. Ein paar Sekunden rührte sich niemand. Erst als Masha einen Schritt auf sie zu machte, rannten die Hasen in verschiedenen Bögen um uns herum dem ersten Hasen hinterher.

Ein paar Sekunden darauf kam noch ein kleinerer Hase aus derselben Richtung angerannt, machte aber keinerlei Anstalten uns auszuweichen, sondern sauste einfach weiter quer über den Weg den anderen hinterher, wobei er uns beinahe umrannte.

Irgendwie kam mir die Szene bekannt vor….Schulwandertag?

Granit

Der Boden in unserer Gegend ist nahezu durchgehend von Felsbrocken bedeckt. An manchen Stellen liegen sie unter einer dünnen Erdschicht, die aber nur selten mehr als einen halben Meter dick ist – doch meist liegen sie direkt an der Oberfläche.

Ein typischer Waldboden im östlichen Småland

Die Brocken bestehen aus Granit oder granitartigem Urgestein, identisch mit dem gewachsenen Fels der dicht – vielerorts sogar nur spatentief – unter der Oberfläche liegt.

Auffällig ist dass viele dieser Granitblöcke gerade Seitenflächen haben, als seien sie zurechtgesägt worden. Tatsächlich erkennt man aber hier und da dass es sich dabei um Bruchflächen handelt.

Ebene Bruchflächen

Auf großer Skala ist unsere Gegend völlig eben: eine gigantische Granitplatte, die – erstaunlich einheitlich – ganz leicht nach Osten geneigt ist, mit etwa 20-30cm Höhenunterschied auf 100 Meter.

Am See, wo man so etwas wie einen Horizont hat, erkennt man deutlich wie eben die Landschaft ist. Auch der See selbst bildet mit seinen maximal 12 Metern Tiefe keine nennenswerte Abweichung aus der Ebene.

Plattes Land: Seeufer und Horizontlinie verlaufen parallel

Mich würde interessieren wie diese unwegsame und für landwirtschaftliche Bodennutzung weitgehend unbrauchbare Landschaft zustande gekommen ist, und woher die vielen Felsbrocken stammen bzw. warum sie auf diese Weise über das Land verstreut liegen.

Beerologie

Ich bin mit Masha wieder einmal Pilze sammeln gegangen. Es wäre natürlich hilfreich wenn sie sie finden und mir anzeigen könnte – aber dafür habe ich sie bisher nicht interessieren können.

Aus dem Augenwinkel sehe ich sie an einem Himbeerstrauch herumschüffeln. Dann, ganz vorsichtig und voller Konzentration, zupft sie mit Zunge und Schneidezähnen eine Beere vom Strauch und schmatzt sie genüßlich in sich hinein. Wieder schnüffeln, und noch einmal wird eine Beere ganz vorsichtig abgezupft. Und dann noch eine…

Ich muss lachen: diese Szene könnte aus einem Cartoon stammen. Aber sie kann die roten Beeren ja nicht sehen, fällt mir da ein – und den Strauch auch nicht festhalten um sie zu pflücken. Und so artet das in Kunst aus…

Schade dass ich die Kamera nicht dabei hatte.

Handarbeit

Hallo René,

wie du weißt, kam ich in der Schulzeit im Handarbeitsunterricht nie über das Mittelmaß hinaus, und betrachtet man die folgende Bastelei unter ästhetischen Gesichtspunkten, wird schnell klar warum.

Aber hier geht es nicht um Ästhetik oder Mode, sondern um Kompatibilität.

Wir leben im Jahre 2020 AD, und da wird erwartet dass man ein Mobiltelefon bei sich trägt sobald man sich außerhalb des eigenen Heims bewegt – und tatsächlich ist das in gewisser Weise sogar der Sinn eines solchen Gerätes.

Nun sind Mobiltelefone aber schon lange keine mobilen Telefone mehr, sondern eigentlich mit (unter anderem) Telefonfunktion ausgerüstete mobile Personalcomputer im Taschenformat.

Ja – oder eben auch nicht Taschenformat.

Für die meisten Menschen ist es offensichtlich kein Problem ein solches Gerät, oder sogar zwei davon, ständig und überall mit sich herumzutragen. Aber wo lässt man es wenn man es gerade nicht benutzt, was bei mir 99.99% der Zeit der Fall ist?

In die Hosentasche ist riskant – es ist ohnehin zu groß dafür und kann herausfallen, und wenn man nicht daran denkt, setzt man sich vielleicht versehentlich darauf. Die Jackentasche ist eine Möglichkeit, die aber voraussetzt dass man eine Jacke trägt, und das tut man ja nun nicht immer, vor allem im Sommer nicht.

Ich habe versucht zu beobachten wie andere Leute das handhaben, wurde dabei aber nicht schlauer. Offenbar besteht bei mir eine Ausnahmesituation, denn die meisten meiner Zeitgenossen haben das Gerät permanent in der Hand – und vor der Nase – und brauchen bestenfalls nur mal kurzfristige Ablagemöglichkeiten, wozu die Hosentasche dann doch gut genug ist.

Dagegen brauche ich ständig meine beiden Hände und freie Sicht, insbesondere wenn ich mit Masha mal wieder im Wald unterwegs bin. Das Telefon in der Hand ist für mich eine seltene Ausnahme – ansonsten muss es verstaut werden.

Wohin also mit dem Ding? Bisher hatte ich es in der Regel schlicht zuhause gelassen, was aber dem Zweck eines mobilen Kommunikationswerkzeugs zuwider läuft, und außerdem werde ich zunehmend dafür kritisiert dass ich quasi nie erreichbar bin.

Die naheliegende Lösung ist ein Holster, also eine kleine Tasche die man am Gürtel trägt, und die das Telefon aufnimmt und gegen diverse Umwelteinflüsse schützt, und beim Bewegen im Gelände genausowenig stört wie beim Sitzen, ganz gleich ob man nun auf einem Baumstumpf oder im Gras sitzt.

Solche Holster gibt es zwar im Handel, aber eines zu basteln sollte ja nicht so schwer sein – ich hatte ohnehin noch ein Paar zerschlissene Jeans die eine neue Rolle brauchten.

Gesagt, getan.

Na ja – dachte ich jedenfalls. Es ist ziemlich lange her dass ich mit dem Nähzeug gearbeitet habe, und in dieser Zeit scheint das alles geschrumpft zu sein: meine Finger passen nicht mehr in die Griffe der Schere, die Nadeln sind winzig und verschwinden beim Nähen einfach aus meiner Hand – kurzum: nicht meine Art von Werkzeug. Fummelig.

Aber deine Schwester eilte zu Hilfe und gab mir die richtigen Tips – und mit viel Geduld und – ja – Spucke, bekam ich ein kleines Täschchen mit Schlaufen für den Gürtel zusammen.

Es ist gepolstert, hat ein Innenfutter aus weicherem Stoff, und lässt sich mit einem Druckknopf verschließen – so dass das Telefon leicht hinein-, aber nicht so leicht herausgleitet.

Na, und am Gürtel tragen lässt es sich natürlich auch, und verschwindet unauffällig unterm Pullover – bzw. bei Regen unter dem Umhang.

Hab’s heute gleich mal unterwegs getestet, einschließlich Unterholz-Parkour mit Masha, und es funktionierte genau wie ich es mir gedacht hatte: ich vergaß tatsächlich völlig dass ich das Telefon dabei hatte, und trotzdem nahm es keinen Schaden.

Die kleine Kleven-Runde

Lieber René,

Den schönen Sommersamstagsvormittag nutzten deine Schwester, Masha und ich für einen Ausflug nach Aboda-Klint, um wieder einmal die Runde um den Kleven-See zu wandern.

Der Rundweg ist knapp fünf Kilometer lang – er beginnt beim Café an der Skipiste und führt zunächst am Ufer entlang halb um den See, dann auf der anderen Seite durch den Wald, an der Mühle vorbei und wieder den Berg hinauf zurück zum Café.

Kleven vom Café Aboda-Klint aus gesehen.

Mit von der Partie waren dieses Mal deine Schwester, Masha und ich – und natürlich wieder der Rucksack mit Tee und Keksen für die Zweibeiner.

Paradoxe Mischung: ein junger Kiefernwald voller Eichensprösslinge.

Kurz vor der Mühle begegneten wir einem jungen Rehbock. Er stand nicht weit weg vom Weg und beobachtete uns eine Weile aufmerksam.

Da er windabwärts stand, und das Gras am Wegrand kniehoch war, bemerkte Masha ihn nicht. Er konnte sicherlich Masha wittern, machte aber zunächst keine Anstalten zu fliehen. Erst als ich nach der Kamera griff, verschwand er im Unterholz.

Neben einer Handvoll Pfifferlingen fanden wir auch dieses Kunstwerk:

Zunderschwamm (?) auf einer toten Birke – interessant ist die Richtungsänderung der Fruchtkörper, vermutlich durch das Umstürzen des Baumes hervorgerufen

Am Badeplatz stießen wir noch auf eine Ringelnatter, die erschrocken ins Wasser floh – Schlangen sind in diesem Jahr eine erstaunlich regelmäßige Erscheinung auf unseren Spaziergängen.

Masha ignoriert Schlangen – sie scheinen keinen interessanten Geruch zu besitzen, und liegen meist nur ruhig am Wegesrand. Wenn sich die Schlange allerdings bewegt, dann springt sie erschrocken an die Seite und macht einen Bogen darum.

Die ganze Meile

Hallo René,

im vergangenen Herbst hatten Masha und ich die halbe Meile zu unserer längeren Spazierrunde gemacht. Daneben gibt es inzwischen eine Handvoll weiterer Halbmeilen-Runden, so dass wir abwechseln können.

Wenn man vom Nytorpsvägen links auf den Waldweg abbiegt, kommt man nach etwa zwei Kilometern zu einem kleinen Waldsee – früher sind wir manchmal mit dem Fahrrad dorthin gefahren, um Steinpilze und vor allem Kiefernreizker zu sammeln.

Waldweg zum Lille Skäresjön
Am Lille Skäresjön, südöstliches Ufer

Geht man am See vorbei noch etwa anderthalb Kilometer weiter, verläuft der Weg in einer Doppelkurve – zunächst nahezu rechtwinklig nach Nordern, und wenige hundert Meter weiter ebenso rechtwinklig wieder Richtung Osten.

In der zweiten Kurve zweigt ein kleinerer, recht unscheinbarer Waldweg links vom Hauptweg ab, und führt weiter Richtung Norden durch dichteres Fichtenholz. Wir haben lange nach diesem Weg gesucht – Chris hatte uns einmal erzählt dass es ihn gibt, aber er ist auf keiner Karte eingezeichnet, aufgrund der dicht stehenden Bäume auch auf dem Satellitenbild nicht auszumachen – und eigentlich auch erst zu erkennen wenn man direkt davor steht.

Folgt man nun diesem Weg für etwa zweihundert Meter, kommt man auf eine schotterbefestigte Waldstraße die in Ost-West-Richtung verläuft – und folgt man dieser in westlicher Richtung für etwa einen Kilometer, so kommt man auf die andere Seite des kleinen Waldsees.

Wieder am Lille Skäresjön, dieses Mal am nördlichen Ufer

Die Straße führt dann weiter vorbei an einigen Kahlschlägen, über ein eiszeitliches Geröllfeld und durch einen Kiefernhochwald, an dessen Ende man dann wiederum die Hochspannungsleitungen kreuzt die auch über den Nytorpsvägen führen – nur etwa einen Kilometer weiter nördlich.

Kiefernhochwald mit von Gletschergeröll bedecktem Boden

Geht man von dieser Stelle noch gut zwei Kilometer weiter in Richtung Westen, endet die Straße wieder in Alsterbro, und zwar in Höhe der Firma Duobad – und von da ist es nur noch ein kurzer Weg an der Schule vorbei nach Hause.

Alles zusammen ergibt das ungefähr zehn Kilometer – also eine ganze schwedische Meile.

Masha gefällt die Runde sehr gut, vor allem weil man gleich zweimal baden kann. Und ich kann meinen neuen Wanderschuhen bescheinigen dass sie eine gute Wahl waren – keine schmerzenden Sprunggelenke mehr, trotz Masha-Marschgeschwindigkeit.

How I became a dog person

When it comes to furry pets, I always thought of myself as a cat-person.

Throughout most of my adult life, there was always a cat in my household, I really like cats, and – right as the saying goes – I envy them for some of their traits. I wouldn’t go as far as saying I wish I was a cat, but admittedly there were times when I played with the idea.

When I was little, I spent a couple of weeks at my grandparents’ every summer, and those were the happiest times of my life. They had a small farmstead in the middle of nowhere, and sure enough, they had both a cat and a dog.

I never took much notice of the dog – in fact, all I remember is that it was a wire-haired fox terrier, and that he spend most of the day with my grandfather, including when they would sit together at the table and share the meal. Curiously, though, I don’t remember ever having seen that dog on a lead.

The cat, on the other hand, was a fascinating animal.

For one, it could move around without making any noise – and yet fast and with unfathomable precision. It could climb trees, much faster and higher than I could, and then jump from there onto the roof, walk up to the very top and look out over the entire garden.

For another, the cat could hide in plain sight, melting in with the surroundings by choosing exactly the right spot to sit and doze – and then suddenly jump up and shoot through the flower bed like a bullet, and come back with a bird in its fangs.

It could catch a fly mid-air, by simply reaching out with its paw in a single, lightning-fast movement – without as much as turning the head – and instantly return to the same relaxed position it held half a second earlier. Like magic.

And then, it would often cuddle up purring on my lap or sleep by my feet – a soft-touch, comforting kind of being in general, one that could bring a little boy to sleep, or at least day-dream, which was a habit of mine back then. We became good friends, the cat and I.

So, my inclination towards feline companions was formed very early – and I never imagined having a dog. Even when my daughter started to plant that idea into my head, I always thought of it as her dog. Obviously, there would be some responsibilities for me in it, but ultimately it would be her pet.


At the end of last summer, we brought home a small chocolate-brown Labrador Retriever puppy.

She wasn’t so much bigger than a cat at the time, but twice as heavy, with a stronger, much more muscular body – and four disproportionately large paws.

We called her Masha, after the Russian cartoon character – a tongue-in-cheek allusion to what might be coming.

And come it did – with me, inescapably, in the role of the bear.

Since then, I’ve learned more about this little dog than I ever knew about cats in my life. And it turns out, I’m not so much a cat-person after all.

Some of the lessons I learned:


Silence

Dogs have excellent hearing.

Masha can hear a thunderstorm coming long before there are any clouds on the horizon. And since she doesn’t like thunderstorms, she would walk me home and sure enough it will start raining at the moment when we reach the front door.

She can hear me across a football field when I speak normally like I would to a human standing right next to me – there is no need whatsoever to raise my voice.

For an animal with such sensitive hearing, any loud noise is painful. Therefore, our rule is that when she is close, I speak to her only in a very soft, high-pitched tone, barely above a whisper – or sometimes I don’t speak at all.

Silence. That’s loud enough.

Mind reading

And yet, most of the time she will know what I want to tell her, and very often she can read my mind before I even make an attempt to communicate.

The point is that dogs don’t really understand human language. They can certainly differentiate the noises we make to some extent, but they are much better yet at reading our body language – including the unconscious part that slips out without us being aware of it.

Water

This mind-reading capability became apparent again a couple of days ago, when the two of us were hiking through the forest in the midday heat. I became quite thirsty. Of course I had my water bottle, but didn’t want to stop just yet but rather wait for a more shadowy spot for a break.

Masha looked at me a couple of times and suddenly seemed very busy, as if she was tracking something – nose up in the air, looking around, zick-zacking from one wayside to the other…and then, after about two hundred meters, she started leading me hastily sideways into a hollow.

And sure enough – it was partially filled with water. There she stopped, looking up at me, grinning proudly – not drinking herself, but actually waiting for me to take a sip.

So Masha, like probably most dogs, can find water – even underground. It’s not always drinkable, of course, but still an utterly useful survival skill when you’re many miles away from the next tap.

Endurance

And being far away does happen very often, because Masha likes those long hikes through the vast forests around us.

For long distances, her preferred gait is a medium trot – that is, the front and hind legs on opposite sides of the body move synchronously. This is the most energy-efficient way for a dog to move around, and she can keep walking that way for many miles.

It is though a little faster than a normal human walking speed, so in order to keep up with her I need to walk very fast and even synchronize my breathing. And above all I need really good all-terrain walking shoes.

Senses

Vision isn’t the strongest of Masha’s senses – especially when things are stationary and/or further away. She can detect very small movements even at great distances, but that doesn’t mean she will recognize what moves, and if things don’t move she will need additional information.

There are two ways for her to get this information.

One is my superior eyesight – I can see many things that are indiscernible for her eyes, especially at a distance, like landmarks for orientation. I can recognize people when they are still far away, and can tell if they are looking our way, or coming towards us.

Her other option is her sense of smell, which is to her like eye vision is to me.

Invisible things, easy to see

So, I walk with her into an abandoned pasture the other day, and at the entrance I ask her to wait. Then I walk over a hill, and when I’m sure she cannot see me anymore, I hide three balls.

I hide them carefully, digging one into the ground, placing another between two rocks and a third in a group of bushes. Walking back, I check several times that they really are invisible.

Next, I ask Masha to find the balls. When she comes over the hill, she walks right up to the first ball and digs it up and brings it to me. Released from the retrieve, again she just walks right to the next ball between the two rocks, struggling a little to get it out.

What on earth guides her? She’s not sniffing around or searching in any way, just walks straight up to the hidden balls.

I watch closely, and then I can see it: she doesn’t actually search for the balls, she simply follows my foot steps, that invisible trail I left on the ground when I hid them. How…naive of me, and so typically human – I only hid the balls from myself, but not from her.

So what was meant to be a ”search” game, became a relatively simple retrieve.

Getting wet

To make it a little more exiting and fun for her, I throw the balls into the lake.

Water is second-nature to Masha, and fetching stuff from the lake has become her favorite pastime. She’s a good and enduring swimmer, so there is nothing to worry about.

Except…that shake when she comes out of the water – then she will be nearly dry, and I will be wet. So I’ve started to ask her to deliver the retrieve first, and then shake off the water after I’ve managed to get a few steps away. That’s quite a challenge.

Leadership

Some people say you have to dominate the dog at all times. The dog shall do as it is told, and nothing else. I must admit that I find it hard to relate to that.

Masha and I are two very different beings, and what brings us together is mutual respect, attentiveness, understanding and trust. We both make an effort to read each others mind – because we both want to understand and cooperate.

Leadership doesn’t mean domination to me, but rather means to show Masha what she can do, and to help her doing it.

We’re a team, we do things together that we both want. Neither of us pulls on the lead. Neither of us barks at the other. We play, we learn and we work together.

Happy Birthday

And certainly, there’s also love involved – so I want her to have a happy and interesting life.

Today is Masha’s first birthday. The little puppy has grown into a strong, fairly large and yet friendly and caring dog. We have good reasons to be proud of her, and we wish her all the best for the future.

And for those who will once meet her, some advice:

  • Be happy, be gentle – and you will be rewarded
  • Don’t shout, don’t command – ask nicely and pay
  • Running away means you want to be chased – and she is faster than you
  • Be prepared – she can be wet, and so will you be

Bauarbeiten

Hallo René,

nun ist es bereits Sommer, und ich habe schon eine Weile nichts geschrieben.

Das liegt vor allem daran dass ich mit einigen überfälligen Bauarbeiten im Garten beschäftigt war.

Zunächst einmal hat die Pergola einen Holzboden bekommen. Im Unterschied zur vormaligen Rasenfläche hat dieser kein nennenswertes Gefälle – der Tisch steht jetzt also waagerecht, und alle Tischgäste sitzen auf gleicher Höhe.

Das hat beim Abendessen im Garten so seine Vorteile – so kann man beispielsweise Gläser richtig füllen, und die Radieschen kullern auch nicht mehr vom Teller.

Und dann – nach zwei Jahren Planung – haben wir ihn endlich gebaut: den Fahrradstand. Endlich keine nassen Sattel mehr, und keine von permanenter Sonneneinstrahlung brüchig gewordenen Reifen.

Natürlich schafft dieses Bauwerk hier auch ein ganz neues Mikroklima: schattig-kühl und windgeschützt.

Das weiss vor allem Masha zu schätzen und hat die Stelle sogleich zu ihrem neuen Lieblings-Liegeplatz im Garten erkoren – wohl auch deshalb weil sie von hier aus einen guten Überblick über beide Hausseiten hat.

Der Unterstand ist groß genug dass auch die Handwagen darin Platz finden, und auch Gäste ihre Räder dort abstellen können. Außerdem hat er einen festen Boden und eignet sich deshalb auch als Arbeitsplatz für kleinere Reparaturen wenn die Werkstatt mal wieder belegt ist.

Außen soll er noch bepflanzt werden – aber es dauert natürlich bis die Stecklinge soweit sind.