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Skräddarn’s Hörn

Nach langem Hin- und Herüberlegen haben wir uns entschieden unserem Haus mit Garten (Garten mit Haus?) den Namen Skräddarn’s Hörn zu geben.

Dazu ein bisschen Vorgeschichte…

Das Haus wurde im Jahr 1955 gebaut, und zwar vom Dorfschneider Tornefalk. An der Südwestecke befand sich dessen Laden, und im Keller, so wie auch heute noch, die Werkstatt und Wäscherei. Tornefalk war geschickt und im Dorf sehr geachtet, und Schneider’s (=Skräddarn’s) war eine allgemein wohlbekannte Adresse.

Und „auf Mass geschneidert“ ist auch die beste Beschreibung für den Charakter unseres Hauses – viele Dinge sind handgearbeitet und exakt eingepasst, als wären sie nicht eingebaut worden, sondern an Ort und Stelle gewachsen. Auch Innen und Aussen sind nicht, wie so häufig, zwei verschiedene Welten, sondern gehören zusammen und harmonieren miteinander, so dass man an der Türschwelle nicht den Drang verspürt die Schuhe zu wechseln.

Zweitens liegt das Grundstück an einer Strassenecke (=Hörn), daher also: Skräddarn’s Hörn.

Warten auf den Frühling

Das Winterende naht.

Das Frühstück findet endlich wieder bei Tageslicht statt, und hier und da gucken auch schon ein paar Schneeglöckchen aus dem noch gefrorenen Boden.

Auf den Fensterbrettern stehen die ersten eingesäten Töpfe – Schnittlauch, Tomaten, Paprika – die Gartensaison beginnt wie immer im Wohnzimmer.

Aber die meisten Tage sind noch trüb und grau – mit Sturm, Regen und gelegentlich auch noch Schnee. Die Sonne lässt sich nur selten sehen, und die Nächte sind auch noch ziemlich frostig.

Also ist noch ein wenig Zeit um am diesjährigen Winterprojekt zu arbeiten – ein Bücherregal.

So soll es einmal aussehen:

Ok, damit man es sich besser vorstellen kann, haben wir daraus mal ein 3D-Bild erstellt:

Wie man sieht, soll das Regal keine Rückwand haben – wird also eine kleine Herausforderung in Sachen Stabilität. Ich habe aber schon ein paar Ideen wie sich das anstellen lässt.

Das Holz haben wir bereits besorgt und begonnen zuzusägen – aber in diesen Tagen, wie jedes Jahr um diese Zeit, geht es mit den Hobbyprojekten nur äusserst langsam voran. Das liegt vermutlich vor allem an der immer noch frühen Dunkelheit – und der damit verbundenen Müdigkeit.

Mal sehen, wie weit ich bis zur nächsten Woche damit komme.

Ein neues Jahr

Ein frohes Neues Jahr euch allen – etwas verspätet sicherlich, aber es gibt auch nur wenig zu erzählen bisher.

Im Rückblick bin ich froh dass 2016 vorbei ist. Es war sicherlich kein besonders schlechtes Jahr, aber es war ein Jahr ohne jeglichen Zauber oder Charakter, nur eine wahllos zusammengewürfelte Folge von Tagen ohne echte Höhepunkte, und in der Summe völlig geschmacksneutral. Keine Melodie, sondern nur ein unveränderlicher Dauerton. Nervtötend wie Tinnitus.

Das neue Jahr ist, na ja…noch ganz neu eben. Ein unbeschriebenes Blatt, formlos, noch ganz ohne Horizont oder gar Hoffnungen an demselben. Lediglich ein paar schmutzige Schatten am Rand – liegengebliebene Arbeiten vom letzten Jahr, die aber nicht nach mir rufen, sondern nur stillschweigend auf Erledigung warten.

Selbst das Wetter ist noch unentschlossen. Zur Jahreswende bescherte uns ein lauer Südwest-Wind die wärmste Silvesternacht die ich jemals erlebt habe mit +11°C – aber am nächsten Tag drehte der Wind auf Nord und kehrte das Vorzeichen schlagartig um. Bei -17°C aber drehte das Sibirische Hoch plötzlich nach Süden ab, und das Thermometer pendelt nun um die Null.

Was soll man nun davon halten? Seit wann kümmert sich Väterchen Frost um die Ägäis und vernachlässigt darüber die Ostsee? Navigationsfehler? Vielleicht ein Software-Bug der an der Primzahl scheitert?

Nah – das wird zuviel Magie jetzt. Besser ich mach mal los, das Boot nach Morgen wartet.

Winteranfang

Der Herbst in diesem Jahr war sehr kurz und völlig verregnet. Statt des goldenen Oktobers mit all den spektakulären Farben und Lichtspielen bekamen wir nur zwei Wochen mit Sturm und Dauerregen, der dann ohne Zwischenspiel gleich in Schnee und Frost überging.

Die Bäume wechselten direkt von grün zu kahl, und statt raschelnder bunter Laubhaufen gab es nur eine modrige schwarzbraune Masse – viel zu nass und schwer um vom Wind herumgewirbelt zu werden.

Mit diesem abrupten Sommerende mussten wir viele der üblichen Herbstarbeiten auf das kommende Frühjahr verschieben, oder konnten sie nur provisorisch erledigen. Wir konnten gerade noch die restliche Gartenernte einholen, die allerdings fantastisch war – der kleine Apfelbaum trug Unmengen süsse rote und ausgesprochen grosse Äpfel:

…und die einzige Kürbispflanze dieses Sommers produziere satte 23 Kilo Früchte:

Die letzte Ausfahrt mit dem Boot war auch erfolgreich, und brachte noch einen schönen Hecht:

Und dann war’s plötzlich vorbei.

Das Boot war über Nacht im Eis eingefroren, so dass ich es mit der Axt befreien musste und nur noch an Ort und Stelle ans Ufer ziehen konnte. Zudem lag es plötzlich ein gutes Stück vom Ufer entfernt, denn der viele Regen hatte den Wasserspiegel im See dramatisch ansteigen lassen und so die Uferlinie um mehrere Meter ins Unterholz verlagert.

Nun ist der Himmel nun ziemlich konstant grau, und Tageslicht dringt nur sporadisch durch – und die weitgehende Abwesenheit von Farben macht traurige Seufzer zur einzig passenden Antwort auf die Landschaft.

Höchste Zeit die Werkstatt auf Vordermann zu bringen. Es gibt wieder viel zu basteln.

Sommerausklang

Nun neigt sich der Sommer seinem Ende zu. Die Tage werden schnell kürzer und die Nächte merklich kühler. Aber die Tage sind immer noch sonnig und warm, und – wie schon fast das ganze Jahr – viel zu trocken.

Im September beginnt die Apfelzeit, und in diesem Jahr trägt unser Baum mal wieder reichlich:

Ausserdem scheint er seinem Nachbarn, dem Kürbis, ernsthaft Konkurrenz machen zu wollen.

Äpfel aus der Kategorie „Familienpackung“:

Da reichen schon zwei für einen saftigen Apfelkuchen 🙂

Campingausflug

Letzte Woche waren wir mal wieder zum Camping – dieses Mal ganz weit weg.

Na ja – also „ganz weit“…wir sind jedenfalls gut zehn Stunden mit dem Auto immer nach Norden gefahren, und trotzdem nur bis etwa zur Mitte des Landes gekommen. Und ganz oberflächlich betrachtet war die Landschaft dort immer noch genau dieselbe wie Zuhause: Wald und Wasser, Wasser und Wald, und noch mehr Wald und noch mehr Wasser.

Allerdings fehlten schon etwa ab der Hälfte des Weges die Eichen und Buchen, und auch die bei uns zuhause so weit verbreiteten und oft gigantischen Mantelfichten wurden immer seltener und sahen eher klein und mager aus. Am Ende des Weges wurde die Landschaft von dünnen Kiefern, Espen und Birken beherrscht, dafür aber oft mit dichtem Unterholz und meterhohem Gras.

Die Stämme der Bäume dort im Norden erscheinen mir auch sehr viel deutlicher gefärbt – die Kiefern im typischen kräftigen Orange, und die Birken in strahlendem Weiss, wie frisch gewaschen. Zuhause sind sie meist eher grau und von Moos und vor allem Flechten überzogen, aber dort sind sie oft völlig frei von jeglichem Bewuchs.

Unser Campingplatz lag an einem kleinen Teich, und war sehr gemütlich:

Was ich gar nicht bedacht hatte war dass es dort um diese Jahreszeit überhaupt nicht dunkel wird, etwa so wie bei uns um Midsommar herum – das Foto oben sieht vielleicht aus wie nachmittags um die Kaffeezeit, ist aber um Neun abends aufgenommen. Zwischen Elf Uhr abends und Ein Uhr morgens herrschte so etwas wie Dämmerung, also mit der Sonne ganz knapp unter dem Horizont – aber immer noch hell genug um ohne irgendwelches künstliches Licht draussen zu sitzen und ein Buch zu lesen. Zu allen anderen Zeiten schien die Sonne.

Das verwirrt natürlich wenn man nachts um halb Drei aufwacht weil einem die Sonne direkt ins Gesicht scheint 😀

Der Campingplatz ist auf einer Halbinsel gelegen die sich in südlicher Richtung ins Bottenmeer erstreckt. Die gesamte Halbinsel ist mit Wasserflächen übersät – auf die knapp zehn mal sieben Kilometer kommen mindestens fünfzehn Seen und kleinere Teiche.

Die Wege sind zwar nicht befestigt, aber durchgehend gut befahrbar.

Die Halbinsel wird schon seit Tausenden von Jahren von Fischern bewohnt und bewirtschaftet – allerdings hatte sie während der Bronzezeit nur etwa ein Drittel ihrer heutigen Grösse. Die vielen kleinen Seen und Teiche sind nämlich Überreste des Bottenmeeres: nach dem Ende der Eiszeit begann sich das Land, vom Gewicht des Eises befreit, aus dem Meer zu heben, etwa einen Meter pro Jahrhundert, wodurch die ursprünglichen Buchten vom Meer abgeschnitten und zu Seen wurden.

Besonders eindrucksvoll zu sehen ist das anhand alter Grabrösen (Steinhaufen). Die Fischer legten diese Grabrösen nämlich am Strand oder auf vorgelagerten Inseln an – heute allerdings liegen sie zwanzig bis dreissig Meter über dem Meeresspiegel, mittem im Wald:

Einige der Grabstätten hatten eine enorme Grösse. Diese hier liegt etwa 30 Meter hoch über dem Bottenmeer (ist also etwa 3000 Jahre alt):

…und besteht aus tausenden von Felsbrocken, die die Fischer mit ihren Booten auf eine vorgelagerte Insel geschafft hatten, um ihren Toten diese Ruhestätte zu errichten:

(Gut zu sehen in den Bildern oben ist wie klein und mager die landschaftsprägenden Kiefern aussehen)

Ebenfalls am Südende der Halbinsel haben die Fischer im 18. Jahrhundert diese kleine Kapelle gebaut:

Sie ist komplett in aus Holz gebaut – auch das Dach ist mit Holz gedeckt – alles in Handarbeit. Und nicht etwa grobe Zimmermannsarbeit, sondern hingebungsvolle Handwerkskunst, die das Auge eine ganze Weile beschäftigt:

Jede Bank trägt das Zeichen einer ortsansässigen Familie, und alles ist handbemalt, einschliesslich Decke, Wände, Altar und die kleine Kanzel. Hier wurden – und werden immer noch – Hochzeiten gefeiert, Andachten für die Verstorbenen gehalten und natürlich für gutes Wetter, guten Fang und Gottes Segen gebetet 😉 in welcher Rangordnung auch immer. Ein brilliantes Stück Handwerk, und ein wunderbarer Ort.

Die etwa ebenso alte Domkirche gute zwanzig Kilometer weiter nördlich (Härnösand) ist natürlich sehr viel grösser und prachtvoller:

…wenn auch weit weniger familiär. Letzteres aber nur baulich – beim Betreten der Kirche nahm uns dort sofort eine ältere Diakonisse in Empfang und führte uns durch das gesamte Haus, die Kapellen und die Sakristei und erklärte uns alles was es über diese Kirche zu wissen gab, und noch ein bisschen dazu 🙂 Einfach so.

Die Stadt rund um die Domkirche ist typisch nordisch – auf einer vorgelagerten Insel gebaut (somit leicht zu verteidigen), mit Yachthafen und feinen Stadthäusern. Schön anzusehen, vor allem weil sie nach dem Stadtfest vor knapp zwei Wochen immer noch prächtig geschmückt war.


Und als Sahnehäubchen obendrauf gab’s noch ein (privates) Auto-Museum, mit Karossen aus den 1920er Jahren, US Autowahnsinn aus den 50ern und 60ern, europäischer Auto-Kleinkunst nach der Ölkrise der 70er, Ost-Autos, alte Feuerwehren, und logischerweise jede Menge Volvo und Saab aus allen Zeitaltern, einschliesslich dem allerersten Volvo. Alles aus der Nähe, zum Dranschnuppern, und manche auch zum Anfassen oder sogar Probesitzen (Mann, so ein alter T-Ford war wirklich ausgesprochen unbequem!).

Alles in allem – ein schöner und interessanter kleiner Urlaub. Na ja, von der langen Autofahrt mal abgesehen…nächstes Mal nehmen wir besser wieder die Bahn 😉

Was essen wir heute?

Wieder einmal Wochenende.

Wir beginnen mit einem Stück warmgeräucherten gepökelten Schweinerücken – auch bekannt als Kassler Rücken. Leider wird unter diesem Namen auch allerlei Murks verkauft, brrr… – aber ich habe ein sehr gutes Stück bekommen 🙂

Dazu Kartoffelbrei, und grüner Spargel. Fehlt noch was? Eine leichte Pfeffernote vielleicht?

Zeit mal in den Wald zu traben…

Für diese leichte Pfeffernote braucht man nun weder Glück noch gute Augen, und wenn man nicht völlig am Wald vorbeiläuft, wird man um diese Jahreszeit dort gleich von diesen kleinen gelben Freunden umringt:

Nimm mich mit! Nimm mich mit! Mich auch!

Nein, Scherz beiseite – sie laufen einem ja nicht hinterher, sondern man muss sie schon einsammeln. Aber komplizierter als so ist es nicht – Pfifferlinge sind unverwechselbar, sind schon von Weitem auszumachen und stehen immer in Gruppen zusammen.

Ja, na gut, und man muss sie natürlich saubermachen – ein kleines Stück Wald kommt ja immer irgendwie mit.

Ich entferne den groben Schmutz mit dem Pinsel, und wasche sie dann mit klarem Wasser gründlich ab. Grössere werden noch halbiert und auf Madenbefall kontrolliert – solcher ist aber sehr selten.

Dann ab in die Pfanne für zehn Minuten, anschliessend mehlen, angiessen, abschmecken und einkochen lassen. Eine Prise Kümmel für die Verdauung, aber nicht so viel dass man ihn herausschmeckt. Fertig.

Kassler Schweinerücken mit Pfifferlingen, grünem Spargel, und Kartoffelbrei. Passt.

Schinkenpremiere

Dieses Mal habe ich ein Karréstück verwendet (ist also eigentlich gar kein Schinken).

Es ist um einiges zarter noch als das Schinkenstück vom letzten Mal, und hat eine fantastische Fettmaserung.

Die Würzmischung war wieder dieselbe, allerdings fällt der Geschmack aufgrund des grösseren Fettanteils und der längeren Pökeldauer erheblich kräftiger aus. Also kann ich bei diesen Stücken die Gewürzmenge durchaus ein wenig reduzieren, um den Eigengeschmack des Fleisches besser zur Geltung kommen zu lassen.

Mir gefällt besonders die leichte Knoblauchnote, die sich fantastisch kombinieren lässt mit Salat oder Früchten.

Die Rauchmenge war wohl genau richtig – wiederum vier Durchgänge á 10 Stunden Rauch und 10 Stunden Lüften.

In jedem Fall ist das wieder eine ausgesprochen leckere Angelegenheit, und die Sauerkirschen (übrigens auch Premiere) sind hier nicht nur Dekoration, sondern passen auch geschmacklich perfekt dazu.

Kirschen in unbegrenzter Menge

Wir haben in unserem Garten einen grossen Süsskirschenbaum.

Er ist etwa acht Meter hoch und hat gute zwölf Meter Kronendurchmesser – mit vier dicken Hauptästen an einem nur etwa eineinhalb Meter langen Stamm.

Jedes Jahr Anfang Mai verwandelt sich der Baum in einen riesigen, summenden weissen Lampignon, der den ganzen Garten mit einem betörenden Mandelduft erfüllt. In den meisten Jahren ist der Zauber nach zwei Wochen vorbei, und die allermeisten der Abertausenden von Blüten verschwinden spurlos – und dennoch werden es am Ende immer mehr Kirschen als wir essen können.

Dabei handelt es sich um eine helle Sorte unglaublich saftiger und süsser, allerdings nicht sehr aromatischer Kirschen, die sich nicht wirklich konservieren lassen.

Einmal gepflückt kann man sie maximal zwei Tage aufbewahren, Einfrieren oder Einwecken verwandeln sie nur in ein relativ geschmacksneutrales Zuckerwasser, und zum Kuchenbacken sind sie auch ungeeignet. Für Marmelade muss man sie kombinieren (z.B. mit Stachelbeeren oder Grapefruit), aber dann liefern sie kaum mehr als ihre Süsse während der Kombinationsparter den Geschmack völlig dominiert.

Einzige beinahe brauchbare Variante ist sie süss-sauer einzulegen – aber wer braucht schon grosse Mengen süss-sauer eingelegte Süsskirschen?

Nun ja – in diesem Jahr jedenfalls verschwanden die Blüten nicht spurlos. Mindestens ein Drittel aller Blüten wurden Kirschen, in Gruppen zu zwanzig, dreissig Stück an jedem noch so kleinen Zweig.

Egal wie viele wir abpflücken, es werden einfach nicht weniger. Man pflückt und pflückt und pflückt, bis der Korb voll ist, dann tritt man einen Schritt zurück – und nichts hat sich geändert. Der Baum hängt genauso voll wie zuvor. Die Äste hängen bis auf den Boden herab unter dem Gewicht – glücklicherweise sind sie aber bei dieser Sorte sehr stark und elastisch und halten das problemlos aus.

Nun ja, die meisten der Kirschen werden wir den Möwen überlassen, die übrigens unglaublich geschickte Kirschenpflücker sind. Einen Teil werden wir noch verschenken, und ansonsten bei jedem Vorbeigehen naschen bis uns die Bäuche wehtun.

Ein flüchtiger Zauber – aber ein mächtiger solcher 🙂

Mittlerweile ist es auch Zeit sich dem Beerengarten zuzuwenden. Diese kleinen Freunde sind zwar nicht so gross – obgleich mindestens ebenso viele – dafür aber um Grössenordnungen aromatischer, und vor allem haltbarer als die Kollegen am Baum:

Schwarz ist natürlich mein Favorit, aber solo macht das nur halb so viel her wie gemischt.

Leider geht weder Duft noch Geschmack über’s Internet – also müsst ihr euch den Teil zur Geschichte dazudenken: Sommerabend auf der Terrasse, gemischtes Eis, eine Handvoll frische Johannisbeeren, und darüber eine Sosse aus schwarzen Johannisbeeren und Felsenbirne mit einem kleinen Schuss Rum. Minzeblatt freilich, aus dem Kräutergarten.